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Die Grate werden beim Entgraten entfernt. Graten sind Kanten, Splitter oder Auffaserungen die bei dem Herstellungsprozess eines metallischen Werkstückes entstanden sind. Diese können das Funktionieren des Maschinenelements verhindern oder durch die Grate können Schnittwunden entstehen.

Entgratungsmethoden

Es gibt verschiedene Methoden durch die man Grate entfernen kann. Zu diesen zählen zum Beispiel das Bürste, Feilen, Fräsen, Schleifen, thermisches Entgraten, hydroerosives Schleifen oder mit einem Senkbohrer. Natürlich gibt es noch andere Entgratungsmethoden, ich habe hier grade nur ein paar der möglichen Methoden aufgezählt. Eine weitere Möglichkeit wäre die Kanten mit einer ätzenden Flüssigkeit zu entschärfen. Für größere Blecharten gibt es sogenannte Durchlaufmaschinen die bei dem Entgraten von Stahl helfen können. Wichtig hierbei ist es, dass man zu der Durchlaufmaschine noch ein flexibles Schleifwerkzeug mitverwendet, da die Bleche danach oft verzogen sind. Durch das HSD-Verfahren (High Speed Deburring) ist es möglich Querbohrungen zu entgraten.

Q-Fin Gerät

Für das Entgraten von Stahl kann auch ein Gerät von Q-Fin verwendet werden. Mit der Maschine kann man schnell und gut bestimmte Metalle oder Stahl entgraten. Die Bedienung ist meist nicht sehr komplex und die Preise halten sich auch alle in einem guten Rahmen, sodass man gute Qualität zu einem guten Preis bekommt. Zudem bieten die Maschinen den Vorteil, dass sie mehr Zeit sparen. Falls man das Stahl normal mit einem Werkzeug entgraten will, wird es länger dauern als mit einer Maschine. Daher empfiehlt es sich auch eine Maschine zu nehmen, da diese meist genauer ist und auch schneller arbeitet.

Kohlefaser - manchmal auch als Grafitfaser bezeichnet – ist ein starkes, steifes, leichtes Material, das das Potenzial hat, Stahl zu ersetzen und wird deshalb häufig in spezialisierten Hochleistungsprodukten wie Flugzeugen, Rennwagen und Sportgeräten verwendet. Kohlenfaser bilden geflochten ein Carbongewebe, welches dann einen sehr ausgeprägten Einsatzbereich hat. Kohlefaser wurde erstmals 1958 in der Nähe von Cleveland, Ohio, erfunden. Erst 1963 wurde in einem britischen Forschungszentrum ein neues Herstellungsverfahren entwickelt, bei dem das Potenzial der Kohlenstofffaser zur Geltung gebracht wurde. Kohlefaser besteht aus extrem dünnen Fasern mit einem Durchmesser von 0,005 bis 0,010 mm. Zuerst werden Tausende von Kohlenstofffasern miteinander verbunden, um Garn zu bilden. Dieses Garn wird dann zu Carbongewebe gewebt. Carbongewebe weist viele verschiedene Bindungsmuster auf und wenn es mit einem Harz kombiniert wird, kann es geformt werden, um ein Verbundmaterial mit hoher Festigkeit und einem hohen Gewichtsverhältnis zu bilden. Kohlefaser ist sehr leicht und hat eine wesentlich geringere Dichte als Stahl (ca. 80 % weniger) und eignet sich daher ideal für den Einsatz in der Luft- und Raumfahrt, im Militär und im Motorsport.

Der am weitesten verbreitete Kohlenstofffaservorläufer – das Ausgangsmaterial für die Herstellung von Kohlenstofffasern – ist Polyacrylnitril (oder PAN), das mehr als 90 Prozent der gesamten Kohlenstofffaserproduktion ausmacht. Andere Vorläuferoptionen umfassen einen gewöhnlichen Kunststoff und ein Holznebenprodukt. Zusätzlich zu seinen Verwendungen in der Herstellung von Autos und Lastkraftwagen werden Fortschritte bei Kohlenstofffasern den Herstellern helfen, die Kosten zu senken und die Leistung von Rotorblättern und Türmen, Elektronik, Energiespeicherung zu verbessern.